Wir haben ganz unterschiedlich gute Möglichkeiten, Hunde für ihre Vermittlung zu beschreiben und zu charakterisieren.

Sitzt ein Hund beispielsweise in der Einrichtung in Nyíregyháza und wir können ihn nur einmal die Woche besuchen und durch Gitterstäbe fotografieren und streicheln, werden wir mit Sicherheit sagen können, ob er ängstlich, aktiv, zurückhaltend oder aufgeschlossen ist. Nur kennen wir ihn nicht aus der Vergangenheit, sondern nur aus diesen Momenten.

An dieser Stelle bitten wir unsere Interessenten immer um Verständnis und ändern das Szenario:

Würden Sie sich nicht auch verängstigt zeigen, wenn man Sie beim Spaziergang gefangen nimmt und in einen Stahlkäfig sperrt, obwohl Sie normalerweise ein eher aufgeschlossener, freundlicher Typ sind? Oder würden Sie vielleicht nicht auch anfangen zu pöbeln, wenn der Kollege im Nachbarkennel Essen und Zuneigung bekommt, wo Sie doch solchen Hunger haben und sich nach Liebe sehnen? Gelten Sie dann automatisch als unhöflich oder sogar teamunfähig? Sie werden mürrisch, wenn mehrere Tage Regenwetter ist und Sie nicht an die frische Luft kommen. Stellen Sie sich vor, Sie sind nun schon seit drei Monaten in diesem Kennel eingesperrt, es fehlt Ihnen an Bewegung, und das, wo Sie doch bisher jeden Morgen joggen. Der Boden ist immer feucht, weil täglich jemand kommt, der Ihre Exkremente mit dem Schlauch wegspült, Sie werden dabei nass und bedauerlicherweise zieht es in dieser Halle von allen Seiten. Selbst der Teppichfetzen, den Sie aktuell Ihr Bett nennen dürfen, will nicht wirklich nützen. Trotzdem strahlen Sie über beide Ohren? Wahrscheinlich nicht.

Eine bessere Einschätzung gelingt natürlich, wenn die Hunde auf einem unserer ungarischen Privatplätze untergebracht sind. Dort begegnen Sie definitiv anderen Hunden, teilweise Katzen, und man kann abschätzen, ob sie verträglich sind, mit Hündinnen und Rüden, ob sie an Katzen gewöhnt werden oder in eine Familie mit Kindern reisen können.

Auch was das Alter der Hunde betrifft, so wird dieses in der Tötung geschätzt und von unseren Tierschützern, sofern notwendig, korrigiert. Hier richten wir uns nach dem Gesamtauftritt des Hundes, seinen Augen, seinen Zähnen. Aber auch hier gilt wieder, dass bisher schlechte Lebensbedingungen einen Hund älter wirken lassen können, als er ist, Fehlernährung zu Zahnstein oder -verlust führen kann, was man sonst bei eher älteren Tieren finden würde.

Behalten Sie die Fotobeschreibung Ihres Schützlings bitte im Auge, wir ergänzen nach Möglichkeit immer. Oder Sie sprechen Ihre PCAS-Kontaktperson auf neue Informationen an.

Unser Informationsheft zum Download finden Sie hier:

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